Online-Kampagnen. Das Netz als Form politischer Öffentlichkeit
Markus Beckedahl
Das Internet bietet neue Möglichkeiten, Kampagnen online und mit wenigen Mitteln zu realisieren. Bürgerinititiativen und Nichtregierungsorganisationen nutzen mittlerweile ebenso das Netz um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen wie Parteien, Regierungen und Firmen. In dem folgenden Artikel möchte ich ausgehend von der Frage: Was zeichnet erfolgreiche Kampagnen im Netz aus und wie werden die Möglichkeiten der Digitalisierung genutzt? Weiterhin möchte ich einen Überblick über interessante Kampagnen und Kampagnenelemente geben, die neue Massstäbe im Internet gesetzt haben.
Die Howard Dean Kampagne wird ebenso vorgestellt, wie auch MoveOn, Meet-Ups, Weblogs und Fundraising. Nie zuvor wurde so konsequent das Internet eingesetzt und neue Wege ausprobiert, wie bei Howard Dean. Gerade die Offenheit der Kampagne, in der die Unterstützer über das Internet eingebunden und dadurch die Kreativität einer vernetzten Gemeinschaft genutzt wurde, setzte neue Massstäbe für künftige Kampagnen. Partizipation und Transparenz werden zu neuen Leitbildern in Bottum-Up Prozessen, die das Internet ermöglicht und welche die Form von Kampagnen nachhaltig verändern wird. Vorbild sind die offenen und kollaborativen Arbeitsstrukturen, die Freie Software wie das Betriebssystem Linux aber auch die Online-Enzyklopädie Wikipedia erfolgreich machen.
Digitale Verweise
- Das Internet verändert die politische Kommunikation (heise online): www.heise.de/newsticker/meldung/62313
